Entwickeln einer integrierten Projektarchitektur

Entwicklungen in Organisationen beinhalten die ganze Bandbreite an Themen, das Einführen neuer Prozesse oder neuer Strukturen, die Neuaus­richtung der Strategie oder der Kultur, sind nur Beispiele. Das sind die Themen, die durch Change Management begleitet werden. Change Management ist für mich kein Selbstzweck, es unterstützt immer ein fachliches, prozessorales oder kulturelles Thema.

Veränderungen in Prozessen und / oder Arbeitsabläufen erfordern veränderte Verhaltensweisen und Einstellungen. Unsicherheit herrscht bezüglich der neuen Abläufe, es gibt aber auch Hoffnungen und Erwartungen. Ziele im Prozess sind inhaltliche Auseinandersetzung und Diskussion.

Veränderungen wirken immer über das konkrete Projektthema hinaus in weitere Bereiche hinein – und können wiederum von diesen unterstützt werden. Das ist ein Ansatz für Change Management.

Für ein Projekt bedeutet das das Einbeziehen aller Bereiche: Fitmachen der Führungskräfte, inhaltlich und bezüglich ihrer Vorbildwirkung im Change, zum Beispiel durch persönliche Veränderungs­begleitung. Diskussion der geltenden Werte, Prüfen der Mitarbeiterqualifikationen für neue Anforderungen.

Auf welche Weise werden die Prozesse erarbeitet?  Wie können auch motivatorische Elemente, wie zum Beispiel Events oder Veranstaltungen unterstützen?

Die Elemente des fachlichen Projektvorgehens und die Elemente der Gestaltung - die Change Perspektive - fließen zusammen. Dabei ist die Gewichtung und Intensität abhängig von den Schwerpunktthemen, die in der Organisation gesehen werden.

Unterschiedliche Ziele und Vorgehen schaffen unterschiedliche Ausgangssituationen und erfordern damit unterschiedliche Change-Maßnahmen. Jedoch für alle Projekte gilt: Kommunikation ist ein zentrales Element. Anstehende Veränderungen fundiert bekannt zu machen, dafür zu argumentieren, Respekt vor der eigenen Meinungsbildung der Mitarbeiter zu haben, Dialogwege zu eröffnen und Möglichkeiten der Diskussion zu schaffen, ist eine wichtige Basis. Unternehmerische Entscheidungen werden dabei nicht in Frage gestellt. Es gilt, diese nachvollziehbar zu machen.