Einzelne im Change-Prozess: Coaching

Coaching bedeutet die individuelle Begleitung über einen begrenzten Zeitraum. Im Zentrum steht die Person des Beratenen, mit seinen Anliegen im beruflichen Kontext. Übergeordnetes Ziel ist die Erweiterung der Lösungs- und Handlungs­kompetenz.

Wenn sich das Aufgabengebiet oder die Rahmenbedingungen ändern, ist Coaching eine Möglichkeit der Personalentwicklung. Ausgangssituationen können z.B. die Übernahme von Führungsverantwortung sein, anstehende größere Veränderungsprozesse, ein erweiterter Aufgabenbereich oder eine schwierige aktuelle Situation.

Im Coaching wird das Anliegen des Beratenen analysiert, unter verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Hypothesen betrachtet.  Es geht darum, den Blickwinkel zu erweitern. Das bisherige Handeln war erfolgreich – bis jetzt. Das gilt es auch zu würdigen. Was ist auf die neue Situation transferierbar? Was will der/ die Klientin „mitnehmen“? Was wird weiter erfolgreich sein? Was sollte hinterfragt werden?

Die Rückmeldung einer Coaching-Klientin „…so hab´ ich das noch nie gesehen…“ spiegelt dieses Ziel plastisch wider.

Die eigenen Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmuster können bezüglich der neuen Anforderungen überprüft werden. Erweitern der Blickwinkel in der Analyse ist ein erster Schritt in der Erweiterung der möglichen Lösungsschritte. Diese gilt es realisierbar zu entwerfen und zu erarbeiten. Dabei ist Grundhaltung, dass der Coach als Begleiter – als Co – agiert.

Coachingformen: Formen von Coaching sind das Einzelcoaching oder das Gruppencoaching – Begleitung in einer kleinen Gruppe, in der sich die Teilnehmer nicht kennen und jede/r ein Anliegen hat.