Was nützt Change Management?

Change Management in ein Projekt zu integrieren bedeutet eine Investition. In Studien wird jedoch verdeutlicht, dass eine unzureichende Begleitung eines Projekts bis zu 20% der Produktivität kosten kann. Ein professionelles Change Management dagegen sichert die antizipierten Ergebnisse und damit den Projekterfolg.

Viele Variablen, die von einem guten Change Management positiv beeinflusst werden, sind sehr schwer in Zahlen zu übersetzen. Beteiligung der Mitarbeiter, höhere Motivation, bessere Kultur sind allgemein als Einflussgrößen anerkannt. Die Effekte funktionieren, allerdings nicht in direkt messbarer Stärke.

Messbar, im Sinne von bewertbar, wird die Arbeitsproduktivität beschrieben. Im Durchschnitt erwarten Experten einen Rückgang der Produktivität von rund 20%, wenn ein Projekt unzureichend begleitet wird.


Wie kommt das zustande?

Arbeitszeit wird ineffizient oder gar nicht genutzt. Ineffizientes Nutzen drückt sich z.B. durch zu wenig oder keine Informationen zu neuen Prozessen / Verfahren aus. Oder es kommt zu unkoordinierten Doppelaktivitäten. Eventuell wird auch bewusst gegen die Veränderung gearbeitet.

Arbeitszeit wird gar nicht genutzt, wenn Mitarbeiter häufiger ihre Arbeit unterbrechen, z.B. um in Diskussionen mit den Kollegen über die Veränderung einzusteigen oder Pausen ausgedehnt werden. Eventuell erhöht sich der Krankenstand. Die Fluktuation steigt.

Insbesondere, wenn ein Projekt viele Mitarbeiter betrifft oder länger dauert, kann sich der Produktivitätsrückgang dramatisch auswirken.

Mitarbeiter über ein gutes Change Management einzubeziehen, braucht auch Zeit. Diese Zeit kann man jedoch steuern, neue Prozesse greifen schneller, Mitarbeiter können ihre Ideen einbringen, kennen die Veränderung und die dafür notwendigen Prozesse, identifizieren sich eher und argumentieren für die Veränderung.